Prepping und Krisenvorsorge

Wir leben in zunehmend unruhigen Zeiten. Klimaextreme nehmen zu, Gesellschaften befinden sich im Umbruch und sicher und stabil geglaubte Staaten im Niedergang. Nicht ohne Grund besinnen sich mehr und mehr Menschen auf etwas, das noch vor wenigen Jahrzehnten zu Jedermanns Alltag zählte: Krisenvorbereitung.

Mehr und Mehr Prepper

Der trendige Ausdruck für Menschen, die sich auf Krisen Vorbereiten, lautet Prepper, die Tätigkeit der Vorbereitung also Prepping.

Prepper sind dabei keinesfalls verrückte Menschen, die sich auf Szenarien vorbereiten, die sicher niemals eintreten werden. Prepper sind eher recht bodenständige, pragmatische Leute, wie schon die TAZ festgestellt hat.

Um Prepper zu werden bedarf es dabei erst einmal nicht viel. Neben einem Plan, wie man mit Krisen umgeht, bedarf es noch ein wenig an Ausrüstung.

Die Grundausrüstung eines Preppers ist dabei das EDC Set. Erweitert wird dieses Set dann um einen Bug Out Bag sowie Notfallausrüstung für Zuhause.

 

Mögliche Szenarien

Aber auf was genau bereiten sich Prepper eigentlich vor? Das ist ganz unterschiedlich und hängt letztlich auch von der Region ab, in der die Personen beheimatet sind. Ziel ist es, wahrscheinliche Katastrophen zu überleben.

Prepping kann aber bis ins Extrem betrieben werden und die Vorbereitung auf so ziemlich jede denkbare Katastrophe fassen und eben auch auf den totalen Zusammenbruch der Gesellschaft.

Klassischer Weise bereiten sich „durchschnittliche Prepper“ aber eher auf eine überschaubare Zahl erwartbarer Szenarien vor. Darunter zählen Naturkatastrophen, Energieausfälle, EMP-Anschläge, Kriege, zivile Unruhen und letztlich auch ein Finanzcrash.

 

Informationen zu Prepping und Survival

Wer nicht sein Vertrauen darin setzen möchte, dass Vater Staat willens und in der Lage sein wird, Schutz für Hab und Gut sowie das Leben seiner Lieben zu garantieren, der sollte sich mit dem Thema Prepping und Survival auseinandersetzen. Eine Übersicht über die ersten Schritte und mögliche weitere Informationsquellen liefert dieser Artikel des „Survivor Magazine“, einem Magazin, das sich tiefergehend mit eben dieser Materie befasst.

Allen Interessierten sein dabei aber geraten, sich dem Thema langsam zu nähern. Schnell verliert man sich in der Vielzahl an Informationen und Produkten. Jeder sollte für sich überlegen, welche Katastrophen er für am wahrscheinlichsten hält und wie viel Schutz und Vorbereitung er daher für notwendig erachtet. Gute Prepper gehen maßvoll vor und treffen rationale Entscheidungen.

Viele Grüße,

Dein Fish!